Zurück zur Übersicht

Abschied in Würde – Skulptur für Hospiz Siloah in Bischofswerda dank einer Stifterin

Bildnachweis: © Anja Schneider

„So wie die Anmut der Ausdruck einer schönen Seele ist, ist die Würde der Ausdruck einer erhabenen Gesinnung.“ Mit Schillers Worten kann man die Skulptur „Metis“, die seit 2024 den Garten des Hospiz Siloah in Bischofswerda schmückt, treffend beschreiben. Das Hospiz kümmert sich mit Zuwendung, Geborgenheit und Menschlichkeit um Schwerstkranke und sterbende Menschen.

Die Künstlerin Dipa Doreen Wolff aus Cunnersdorf wurde von der Bürgerstiftung Dresden beauftragt, die lebensgroße Bronze-Skulptur anzufertigen. Ermöglicht wurde das aus Mitteln des von ihr verwalteten Stiftungsfonds Galenos, mit dem die Stifterin Jutta Rupprecht nach ihrem Ableben das Umfeld von Hospizen verschönern wollte.

„Sinn stiften für einen bestimmten Zweck auch über den Tod hinaus, das ist der Wille vieler Menschen, die zu uns kommen.“, so Katrin Sachs, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Dresden. „Denn ein Vermächtnis zu Gunsten der Bürgerstiftung Dresden bietet die Sicherheit, dass das Stiftungskapital für alle Zeiten gemeinnützig in der Region Gutes tut.“

Die Skulptur „Metis“, Göttin der Weisheit und der Klugheit, erzielt in ihrer Rolle als stille Begleiterin ihre Wirkung, wie Kathrin Dwornikiewicz, Leiterin Stationäre Hospizarbeit im Bischofswerda, berichtete. „Für die Bewohner des Hospizes, deren Angehörige und Besucher ist sie Blickfang, Symbol für das Leben, die Vergänglichkeit und den Trost. Viele Gäste finden hier einen Moment der Ruhe und des Friedens. Sie trägt wesentlich zur harmonischen Atmosphäre unseres Hauses bei.“

Nähere Informationen sind zu finden unter:
https://buergerstiftung-dresden.de/Ueber-uns/Stifter-werden/
https://www.doreen-wolff.de/
https://www.hospiz-ostsachsen.de/stationaeres-hospiz/siloah-bischofswerda

Hintergrund:
Die Stifterin, Jutta Rupprecht (1934 – 2008), war Oberpharmazierätin und Chefin der Apotheke der Medizinischen Akademie Dresden, bevor sie mit der Apotheke Johannstadt den Weg in die Selbstständigkeit wagte. Sie verfügte, ihr Erbe für Verbesserungen des Wohnumfeldes in christlichen Krankenhäusern und Hospizen einzusetzen. Neben dem Hospiz Siloah Bischofswerda, profitierten davon u.a. auch das Diakonissenkrankenhaus sowie das St. Joseph-Stift in Dresden.

Weitere interessante Themen:

Stiftung Silvia und Klaus Woski hilft Kindern mit Behinderungen und deren Familien

Weiterlesen

Bürgerstiftung heißt Palucca-Stiftungsfonds herzlich willkommen in der Stifterfamilie

Weiterlesen

Stiftungsfonds Doris und Wolfgang Rose fördert Wildvogelauffangstation Dresden

Weiterlesen