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Rekordzahlen im DenkRaum Sophienkirche

Bildnachweis: © Bürgerstiftung Dresden

Mehr als 6.800 interessierte Menschen besuchten im zurückliegenden Jahr 2025 den DenkRaum Sophienkirche. Dies ist in zweierlei Hinsicht ein großer Erfolg: Sowohl die absolute Zahl als auch die prozentuale Steigerung von rund 34 Prozent gegenüber der Vorsaison markieren neue Bestmarken. „Angesichts der Größe und der zugleich limitierten jährlichen Öffnungszeiten des DenkRaums zeigen diese Zahlen die zunehmende Bedeutung dieses Ortes für die Dresdner Museumslandschaft“, so Projektkoordinator Christian Curschmann von der Bürgerstiftung Dresden. Auch Katrin Sachs, Geschäftsführerin der Bürgerstiftung Dresden, freut sich über die wachsende Bekanntheit und fügt hinzu: „Dieses Wachstum ist zu nicht unerheblichem Teil unseren erfolgreichen Partnerschaften im Zuge verschiedener Projekte zuzuschreiben. Wir danken unseren Partnern, darunter dem Umweltzentrum, der Galerie Holger John, der Guiseppe-Sinopoli-Akademie, der Evangelischen Musizierschule und vielen mehr für die Zusammenarbeit im Jahr 2025.“

Das Jahr 2025 im DenkRaum

Zum Jahresbeginn verhinderten die Witterungsbedingungen eine reguläre Öffnung, denn es war wie üblich zu kalt. Diesem Umstand geschuldet fanden nur vereinzelte Führungen und dennoch mit dem Dresdner Gedenkweg, der Vernissage zu Holger Johns Kunstausstellung „Aschermittwoch – 80. Jahrestag der Zerstörung Dresdens“ sowie einer Präsentation des Umweltzentrums drei größere Veranstaltungen mit einer bis zu dreistelligen Anzahl Besucher:innen statt.

Wenige Wochen vor Ostern startete die reguläre Saison mit täglichen Öffnungszeiten. Die erste von insgesamt 33 Nagelkreuzandachten im Jahr 2025 wurde am Karsamstag gehalten. Tags darauf wurde die für den DenkRaum neuangefertigte Truhenorgel der Firma „Mitteldeutscher Orgelbau A. Voigt“ vor großem Publikum übergeben und erfolgreich angespielt. Diese hat der Dr. Münchow Stiftungsfonds gestiftet.

Im Mai eröffnete die Wanderausstellung „Wilder Wald am großen Fluss“, die bis Ende Juni zu sehen war und ebenfalls viel Anklang fand. Parallel konnte auf der Rückseite des DenkRaums mit Unterstützung des Umweltzentrums, der Stadt und dem Projekt „BienenBrückenBauen“ ein nachempfundener Klostergarten angelegt werden. Dieser bildete die Grundlage für das Jugendgeschichtsprojekt „Spurensuche“ mit Schüler:innen der Kulturwerkschule Dresden.

Allein bei den alljährlichen Großveranstaltungen „Museumsnacht“ und „Tag des offenen Denkmals“ kamen mehrere hundert Besucher:innen zusammen. Zudem konnten noch zwei gut besuchte Konzerte bis zum geplanten Saisonabschluss am Reformationstag durchgeführt werden.

Bereits außerhalb der regulären Saison ergab sich äußerst spontan Ende November noch eine weitere Kunstausstellung von Thomas Reichstein und Dipa Doreen Wolff, die mit gotisch gestalteten Bronzeplastiken den DenkRaum füllten und so eine tägliche Öffnung im Dezember erlaubten. Mit annähernd 900 Ausstellungsbesucher:innen entwickelte sich dieser Monat zum erfolgreichsten des gesamten Jahres.

Erfolg durch Engagement und Vielfältigkeit

Offensichtlich ist dieser Zustrom an Besucher:innen insbesondere dem unermüdlichen Einsatz des ehrenamtlichen Betreuungsteams sowie einer breitgefächerten Palette an Veranstaltungen und Projekten, die die Gedenkstätte in vielerlei Kontexten präsentierten, zu verdanken.

Seit seiner Eröffnung im Oktober 2020 betreibt die Bürgerstiftung Dresden den DenkRaum Sophienkirche. Der Gedenk- und Begegnungsort inmitten der Stadt wird in besonderer Weise durch ehrenamtliches Engagement getragen.

Weitere Informationen zum DenkRaum Sophienkirche erhalten Sie unter: www.denkraum-sophienkirche.de

 

 

 

 

 

 

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