Stiftung Literaturpreis Brigitte Schubert-Oustry
Ein Preis für literarische Brückenbauer über den Rhein
Die Schriftstellerin, Journalistin und Pianistin Brigitte Schubert-Oustry ist Mittlerin zwischen zwei Welten. Die geborene Dresdnerin heiratete 1965 den französischen Germanisten Léon Oustry, zog nach Paris und berichtete von dort 30 Jahre lang für deutschsprachige Rundfunkanstalten.
Seit 1990 hat sie zwei Wohnsitze: Paris und Dresden. Die Aussöhnung von Frankreich und Deutschland und die Vermittlung der französischen Kultur, Sprache und Literatur in Deutschland liegen ihr am Herzen.
2013 gründete sie in Dresden die „Stiftung Brigitte Schubert-Oustry – Literaturpreis Hommage à la France“. Diesen Preis vergibt die Stiftung jedes Jahr an einen Autor für ein Buch, in deutscher Sprache publiziert oder ins Deutsche übersetzt, das sich mit unserem Nachbarland Frankreich befasst: www.hommage-a-la-france.de
Bei der Preisverleihung im Jahre 2016 war der damalige französische Botschafter in Berlin, Philippe Etienne, der von 2017 bis 2019 zu den Beratern von Präsident Emmanuel Macron zählte, in Dresden zu Gast. 2018 ging die Auszeichnung an den bekannten Autor und Publizisten Ulrich Wickert.
Neben der alljährlichen Vergabe des Literaturpreises führt die Stiftung jedes Jahr mehrere Veranstaltungen und Freundeskreistreffen unter dem Motto „Hommage á la France“ durch, um die französische Literatur in Dresden bekannter zu machen.
Die Stiftung wurde als Treuhandstiftung unter dem Dach der Bürgerstiftung Dresden gegründet und später in einen Stiftungsfonds umgewandelt.
Zwei Journalisten, die sich mit Frankreich auskennen
Hommage á la France: Preisverleihung an Ulrich Wickert 2018
Die Stifterin Brigitte Schubert-Oustry mit dem Preisträger